Kosten für eine Wärmepumpe oder Erdwärmeheizung

Immer mehr Hausbauer bauen in ihr Haus eine Wärmepumpe ein, um es damit zu beheizen. Auf diese Weise lassen sich die Heiz- und Energiekosten enorm senken. Diese hohe Kostensenkung liegt vor allem daran, dass sich auch der Verbrauch durch eine Wärmepumpe im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung deutlich verringert. Dies kann jährlich bis zu 1000 Euro Ersparnis ausmachen.

Und dieser Betrag wird zukünftig eher noch steigen, wenn man davon ausgeht, dass sich die Preise für Erdöl und Erdgas weiter so erhöhen wie in der letzten Zeit. Allerdings darf man bei all der Kostenersparnis nicht vergessen, dass man erst einmal viel Geld in die Beschaffung und Installation der Wärmepumpe investieren muss, bevor man von deren Vorteilen profitieren kann.

Man kann zwischen den drei Varianten Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe wählen. Die meisten Hausbauer in Deutschland entscheiden sich für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. Allerdings benötigt man für deren Betreiben weitere Bohrungen mit Erdsonden, die als Primärkreislauf dienen. Deshalb wird an zweiter Stelle auch häufig eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gewählt, die jedoch bei weitem nicht so wirkungsvoll wie die Sole-Wasser-Variante.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten wird klar, wenn man sich die Anschaffungspreise ansieht. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die auf 120 m² Wohnfläche eingesetzt wird, muss man mit etwa 12.000 Euro rechnen. Wenn man dagegen eine Sole-Wasser-Wärmepumpe einbauen lässt, kommen auch noch die Kosten für die Bodenbohrungen, Erdsonden und die entsprechen Anschlüsse dazu. So ist man schnell bei einem Gesamtpreis von 18.000 Euro. Häufig wird es bei der Erteilung der Baugenehmigung auch zur Auflage gemacht, dass man die Erdsonden vollkommen in Beton einlegen muss. Je nachdem, wie groß die Anlage ausfällt, kommen dadurch auf den Hausbauer Mehrkosten in Höhe von bis zu 1.500 Euro zu.

Allerdings kann man sich bei den Hausanschlüssen die Kosten für die Installation des Gasanschlusses in Höhe von 1.500 bis 2.500 Euro einsparen. Gerade wenn man ein Baugrundstück besitzt, das sich in der zweiten Baureihe befindet, kann es lohnenswert sein, sich eine Wärmepumpen-Heizung einbauen zu lassen. Da die Anschlüsse hier über eine längere Distanz verlegt werden müssen, können sich die Kosten für die Hausanschlüsse schnell auf 3.000 Euro belaufen.

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