Kosten für ein Pflaster auf Wegen, Autostellplätzen und auf der Terrasse

Kosten für ein Pflaster auf Wegen, Autostellplätzen und auf der Terrasse

Bei der Gestaltung des Außenanlagenbereiches mit Pflastersteinen gibt es sehr viele Möglichkeiten, diesen schön und auch kostengünstig zu gestalten. Die Kosten hängen natürlich auch von den jeweiligen Ansprüchen jedes Einzelnen ab. Da es verschiedene Pflasterarten gibt, gibt es auch große Preisunterschiede. Wir können zwischen einem Pflaster aus Betonsteinwerk und einem Pflaster aus Granitsteinen wählen. Das aus Betonsteinwerk ist das Kostengünstigere. Die Kosten können natürlich auch durch die Verlegart in die Höhe gehen. Bei der Verlegung eines Kreises in das Pflaster oder wenn das Pflaster in Bogenform verlegt werden soll, wird natürlich für die Verlegung mehr Zeit benötigt und somit steigt der Preis.Pflaster

Bevor man mit den Arbeiten beginnt, sollte man sich vorher über die Nutzung des Pflasters Gedanken gemacht haben. Hierbei sollte man entscheiden ob man einen einfachen Gartenweg, eine Terrasse oder aber eine Garageneinfahrt pflastert. Bei einem einfachen Gartenweg mit maximaler Belastbarkeit reicht als Unterbau eine 10 cm starke Kiesschicht. 

Für die Terrasse haben wir zwar auch keine höhere Belastung, doch durch die gefrierende Feuchtigkeit im Winter wird der Boden angehoben und im Frühjahr senkt er sich wieder. Um dies zu verhindern muss man einen drainfähigen Unterbau herstellen, bevor man mit den Pflasterarbeiten beginnt. Für die Garageneinfahrt sollte man die extreme Belastung bedenken. Deswegen verwendet man dabei nur feinkörnige Kiese oder Sand als Unterbau. Dadurch entstehen mit den Jahren auch keine Fahrspuren in dem Pflaster.

In der Regel ist der Grundaufbau für die Pflasterarbeiten jedoch fast immer gleich. Als erstes trägt man den Mutterboden ab, danach hebt man den Boden bis in eine frostfreie Tiefe aus. Nachdem dies erledigt ist, bringt man eine Schotterschicht von 40 cm ein und verdichtet diese. Als nächstes bringt man eine Schicht von Sand und Splitt (etwa 4 – 6 cm) ein und verdichtet auch diese. Nun kann mit den Pflasterarbeiten begonnen werden. Wenn das Pflaster fertig verlegt ist, rüttelt man es mit einer Rüttelmaschine ab, verfüllt die Hohlräume mit Quarzsand und fertig ist das Pflaster.

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