Niedrigenergiehaus

Kosten beim Niedrigenergiehaus

Eine Niedrigenergiehaus Kosten Nutzen Rechnung hält jedem Vergleich stand

Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude, bei dem der jährliche Heizwärmebedarf zwischen 40 und 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter liegt. Meist ist es ein Neubau, es kann aber auch ein gut sanierter Altbau sein. Das Konzept eines Niedrigenergiehauses heißt: Dämmen, dichten, lüften. Eine gute Dämmung sorgt dafür, dass keine Wärmebrücken vorhanden sind, wärmeisolierte Fenster mit Dreifachverglasung dichten den Wohnraum gut ab und eine automatische Belüftung, bei der die Abluft die einströmende Luft erwärmt, sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Mit dieser Bauweise lassen sich die Heizkosten deutlich senken. Die Niedrigenergiehaus Kosten für die Heizung liegen ein Drittel und mehr unter jenen von Neubauten im herkömmlichen Baustil. Bei Altbauten kann man sogar mit über zwei Drittel Heizkostenersparnis rechnen.

Niedrigenergiehaus Kosten sind bei Neubauten relativ gering

Die Kosten für den Neubau eines Niedrigenergiehauses sind nur unwesentlich höher als für den Bau eines Hauses im herkömmlichen Baustil. Die Mehrkosten liegen, je nach Größe und Bauweise, zwischen drei und acht Prozent der gesamten Baukosten. Diese relativ geringen Niedrigenergiehaus Kosten haben dazu geführt, dass bei Neubauten Niedrigenergiehäuser vielerorts schon Standard sind.

Bei einer Heizkostenersparnis von 30 Prozent und mehr sind diese etwas höheren Niedrigenergiehaus Kosten bald wieder eingespart. Anders verhält es sich bei der Sanierung eines Altbaus. Hier fallen beträchtliche, oft unerwartete Kosten an. Doch trotz dieser Mehrkosten zahlt sich auch hier in den meisten Fällen eine Sanierung aus.

Niedrigenergiehaus: Kosten und Nutzen im Vergleich

Die Kosten für den Neubau eines Wohnhauses im herkömmlichen Baustil liegen bei etwa 1500 Euro bis 1800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die zusätzlichen Niedrigenergiehaus Kosten gegenüber einem normalen Wohnhaus betragen 45 Euro bis 140 Euro pro Quadratmeter. Die Heizkostenersparnis liegt im Jahr bei etwa 30 bis 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter, was dem Energiewert von drei bis sechs Liter Heizöl entspricht. Für den Bau eines Niedrigenergiehauses gibt es in Deutschland als Förderung einen Darlehns-Tilgungszuschuss, der bis zu 5.000 Euro betragen kann. Viele Niedrigenergiehäuser sind mit Fotovoltaik oder Solarthermie ausgestattet. Dies kostet zwar zunächst zusätzlich Geld, macht aber unabhängig von teurer fossiler Energie.

Die Zahl der Niedrigenergiehäuser nimmt stetig zu. Steigende Energiepreise machen die Entscheidung für diese Bauweise leicht. Während die zusätzlichen Niedrigenergiehaus Kosten immer kleiner werden, nehmen die Ersparnisse für die Heizungskosten zu. Wer sich sein Haus in der Niedrigenergiebauweise errichtet, tut nicht nur der Umwelt, sondern auch seiner Brieftasche etwas Gutes.